
Ich bin Diplom-Informatiker und habe mein komplettes Studium an der FernUniversität in Hagen absolviert. Auch nach Abschluss meines Studiums im Herbst 2004 bin ich der FernUniversität treu geblieben: Seither arbeite ich dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter, zunächst am Lehrgebiet Software Engineering, seit Frühjahr 2010 am Zentrum für Medien und IT in der Abteilung FernUni-Anwendungen.
Vor allem während des Studiums programmierte ich viel – als Hobby, aber auch zur Weiterbildung und Vertiefung. Das Beste, was dabei herausgekommen ist, stelle ich auf dieser Website vor.
Mittlerweile habe ich zwar weniger Zeit, dennoch ist eine Weiterentwicklung der Software, vor allem von VidEd, geplant – wenn auch in kleineren Schritten.
Neben der Softwareentwicklung wurde schnell Video zu einem großen Hobby, insbesondere, seit ich zum ersten Mal Dolby Surround erlebt hatte. Die Verbindung zwischen Computer und Video schlug ich dann durch das Anlegen einer Video-Datenbank mit Etikettendruck auf einem ziemlich alten Datenbanksystem, zusammen mit einem Freund. Unter Windows95/NT lief das nicht mehr, und ich stellte aufgrund verschiedener Äußerungen von Leuten, die meine Etiketten sahen, fest, dass doch ein größeres Interesse an einem solchen System bestand. Also machte ich mich, nachdem ich mich (durch die Portierung der DOS-Software Vereinskasse bzw. Einnahme-Ausgabe-Rechnung nach Windows) in Delphi eingearbeitet hatte, an die Arbeit, ein neues Programm zu schreiben, das zunächst funktionell ungefähr unserer alten Datenbank entsprach – nur durch eine selbst programmierte Druckroutine waren die Etiketten noch viel schöner. Das Programm VidEd 1.0 veröffentlichte ich dann als Shareware. Ich hatte zunächst selbst noch ein paar Ideen, und von den ersten Benutzern kamen immer mehr Anregungen, so dass sich VidEd jetzt zu meinem erfolgreichsten Programm gemausert hat.
Für meine stetig anwachsende Film-Sammlung setze ich meine Videoverwaltung VidEd selbst ein, ohne die es langsam wirklich sehr schwer wäre, noch den Überblick zu behalten. Dass ich die Software selbst nutze, ist in gewisser Weise ein Garant dafür, dass die Entwicklung nicht stehen bleibt und VidEd sich den Veränderungen am Videomarkt anpasst. So wurde die ehemals rein auf VHS-Videos ausgelegte Verwaltung mit dem Aufkommen der DVDs natürlich angepasst. Dadurch, dass ich die Software selbst produktiv einsetze, wird sie gewissermaßen auch regelmäßig getestet: Die meisten Fehler, die gefunden werden, finde ich selbst, nur sehr wenige werden von Benutzern gemeldet, was natürlich auch vorkommen kann, da ich nicht jede der von VidEd gebotenen Funktionen nutze.
Ähnlich verhält es sich mit der anderen Software, die hier verfügbar ist. Keine davon ist auf Kundennachfrage entstanden, sondern jede aus Eigenbedarf. Darunter fällt sogar eine Anleitung, wie man den PC so einrichtet, dass man mit beliebiger Software selbst PDF-Dateien erstellen kann. Sicher ist diese nicht für jeden Zweck optimal, insbesondere OpenOffice-Dokumente lassen sich noch viel besser von OpenOffice selbst ins PDF-Format exportieren als mit einem PDF-Drucker. Dennoch benutze ich den von mir erstellten PDF-Printer nach wie vor, wenn ich mit Software ohne integrierte PDF-Export-Funktion etwas ausgeben will, z.B. auch zum Testen der VidEd-Druckroutinen.



